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WAS IST ZU TUN ...

... bei der Taufe ?

... als Pate ?

... beim Kircheneintritt ?

... bei der Trauung ?

... beim Ehejubiläum ?

... bei der Konfirmation ?

... im Todesfall ?

... wenn ich die Arbeit der Gemeinde mit einer Spende unterstützen möchte ?


TAUFE

Anmeldung zur Taufe

Jeder Mensch kann getauft werden. In der Regel werden Kinder getauft, aber auch die Erwachsenentaufe ist möglich und nicht unüblich. Bei der Taufe eines Kindes versprechen Eltern und Paten (die in der Regel einer Kirche angehören sollten), dass sie sich für eine christliche Erziehung einsetzen. Der Erwachsenentaufe geht eine Unterweisung durch die Pfarrerin oder den Pfarrer voran. Weil die Taufe nicht wiederholt werden kann, darf der Täufling nicht bereits in einer anderen Kirche gültig getauft worden sein.

In Oetinghausen ist die Feier der Taufe grundsätzlich an jedem Sonntag bzw. in jedem Gottesdienst möglich. Tauffamilien, die sich zur Taufe anmelden möchten, sprechen bitte möglichst frühzeitig ihren "Wunschtermin" mit dem Gemeindebüro ab. Pfarrer Brings wird sich daraufhin bei Ihnen zurückmelden und einen Termin für das Taufgespräch vereinbaren, das ca. 2 bis 3 Wochen vor der Taufe stattfindet.

Im Vorfeld des Taufgespräches kann bereits Folgendes bedacht werden:

Die Paten brauchen, wenn sie nicht aus unserer Gemeinde kommen, eine Patenbescheinigung, die sie (kostenlos) bei ihrem zuständigen Pfarramt bekommen. Darüber hinaus sind Eltern (und Paten) gebeten, einen Taufspruch aus der Bibel für ihr Kind auszusuchen. Wenn Sie möchten, können Sie schon vor dem Taufgespräch mit dem Aussuchen beginnen. Eine Auswahl an möglichen Sprüchen (mit Kurzerklärung) finden Sie z.B. unter www.taufspruch.de. Selbstverständlich ist Ihnen aber auch Pastor Brings bei der Suche gerne behilflich.
 

Taufgespräch

Beim Taufgespräch, das in der Regel in der Wohnung der Tauffamilie stattfindet, werden alle bürokratischen, inhaltlichen und praktischen Fragen zur Taufe besprochen. Zunächst wird ein Taufanmeldungsformular ausgefüllt, das alle persönlichen Angaben erfasst, die für die Eintragung der Taufe ins Kirchen- und Familienbuch benötigt werden. Anschließend bringt ein gemeinsamer Gedankenaustausch in Erinnerung, was Taufe bedeutet:

    • Bekenntnis zum christlichen Glauben und zu einem christlich orientierten Leben.

    • Aufnahme in die weltweite Gemeinschaft derjenigen, die diesen Glauben mit mir teilen.

    • Gotteskindschaft, für die gilt, was Gott einst zu seinem Sohn sprach: Du bist mein geliebtes Kind, an dir habe ich Wohlgefallen.

    • Als Kind Gottes habe ich Anteil an dem Leben, das Jesus Christus für mich ermöglicht hat: ein Leben, das trotz aller Unvollkommenheit, Schwäche und Schuld von Gott nicht verworfen sondern angenommen und geliebt wird, das selbst durch den Tod nicht ausgelöscht wird, sondern in sein ewiges Reich mündet.

Selbstverständlich haben beim Taufgespräch auch die Überlegungen zum konkreten Ablauf des Taufgottesdienstes ihren Raum. Hierbei kann geklärt werden, welche Aufgaben (Halten des Kindes, Anzünden der Taufkerze, Sprechen des Taufspruches oder eines kleinen persönlichen Segenswunsches), von Paten, Eltern oder Familienangehörigen übernommen werden könnten. Pastor Brings wird außerdem die Gestaltung des Taufbuches (s.u.) mit Ihnen besprechen. Auf Wunsch kann die Tauffamilie auch das Tauflied auswählen.
 

Taufgottesdienst

Der Taufgottesdienst beginnt mit dem Einzug der Tauffamilie (zusammen mit den Paten) in die Kirche. Beim Einzug erhebt sich die Gemeinde von den Bänken und würdigt so den Täufling, dessen Bundesschluss mit Gott in diesem Gottesdienst gefeiert wird. Zugleich macht der Einzug deutlich, dass dieser Gottesdienst für die Tauffamilie einen besonderen Stellenwert besitzt.

Nach den Lesungen und der Predigt treten Eltern und Paten mit dem Täufling vor den Altar. Hier bekennen sie gemeinsam mit der Gemeinde stellvertretend für den Täufling ihren Glauben. Dazu wird das christliche Glaubensbekenntnis gesprochen, das die gesamte Christenheit weltweit miteinander verbindet. Es erinnert daran, dass jeder Täufling Mitglied einer weltweiten christlichen Gemeinde wird.

Nach dem Glaubensbekenntnis fragt der Pfarrer die Eltern und Paten, ob sie ihr (Paten-)Kind taufen und im christlichen Glauben erziehen möchten. Auf ihre Zustimmung hin bittet der Pfarrer die Familie, ans Blumenkranz-geschmückte Taufbecken zu treten, um die Taufe zu vollziehen.

Zur Taufe gehört es, dass die Stirn des Täuflings dreimal mit Wasser übergossen wird und der Pfarrer dazu die Worte spricht: "(Name des Kindes), ich taufe dich auf den Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen." Nach er Erteilung des Taufsegens wird die Taufkerze des Kindes, die ein Geschenk der Gemeinde an den Täufling ist, an der während des ganzen Gottesdienst brennenden Christuskerze entzündet. Dadurch wird sichtbar und symbolisch nachvollzogen, was Christus verheißen hat, indem er sprach: Ich bin das Licht der Welt, und wer mir nachfolgt, tappt nicht mehr im Dunkeln, sondern  hat das Licht des Lebens.

Während die Gemeinde nach der Taufhandlung ein Tauflied anstimmt, tragen die Tauffamilien den Namen des Täuflings in das in der Kirche ausliegende Taufbuch ein. Anschließend singt die Gemeinde unter dem Geläut der Taufglocke ein Tauflied. Nach der Taufhandlung wird die Tauffamilie noch einmal vor den Altar gebeten, um hier den Segen Gottes für das Leben als gewachsene Familie zu empfangen.
 

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PATEN

Das Patenamt

Paten gehören seit alters her zur Taufe. In den ersten Jahrhunderten nach Christus, als noch überwiegend Erwachsene getauft wurden, hatten sie eine besondere Aufgabe: Sie mussten sich für einen Taufbewerber "verbürgen". Die frühen Christengemeinden wollten sichergehen, dass jemand ein neues Mitglied kannte, bevor es aufgenommen wurde, und sich in der "Probezeit" besonders um die oder den "Neue(n)" kümmerte. Die Paten waren dann auch bei der Taufe dabei. Sie konnten also auch bezeugen, ob jemand wirklich getauft war. Diese Zeugenfunktion haben Paten bis heute inne.

In späterer Zeit, als immer mehr Kinder getauft wurden, sprachen die Paten an Stelle des kleinen Täuflings das Glaubensbekenntnis. Bis heute versprechen sie, gemeinsam mit den Eltern für die christliche Erziehung zu sorgen. Sie verbürgen sich also dafür, dass getaufte Kinder etwas von Gott hören und im christlichen Glauben aufwachsen. Lange Zeit hatten die Paten auch beim Tod der Eltern das Sorgerecht für das Kind zu übernehmen. Paten werden oft in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis gesucht. Das zeigt: Sie stehen den Eltern und Kindern besonders nahe.

Das stellvertretend gesprochene Ja zum christlichen Glauben wird später durch das eigene Glaubensbekenntnis des Täuflings, gesprochen bei dessen Konfirmation, abgelöst. Die Zeugenfunktion behält ein Pate jedoch sein Leben lang. Deshalb ist auch die weitere Begleitung des Patenkindes über die Konfirmation hinaus möglich und erwünscht.

Bei der Taufe eines Kindes werden in der Regel mindestens zwei Paten bestellt. Bei einer Erwachsenentaufe sind keine Paten notwendig. Ein Pate oder eine Patin muss der evangelischen Kirche angehören und zum Abendmahl zugelassen sein, also konfirmiert sein. Darüber hinaus können Glieder einer anderen Kirche ebenfalls Pate bei einer evangelischen Taufe werden. Im Familienbuch und in den Kirchenbüchern wird festgehalten, wer Pate oder Patin des Täuflings ist. Diese Beurkundung der Patenschaft kann in der Evangelischen Kirche von Westfalen nicht rückgängig gemacht werden.
 

Patenbescheinigungen

Wer Patin oder Pate werden möchte, benötigt (sofern die Taufe nicht in der eigenen Wohngemeinde der Patin / des Paten vollzogen wird) eine Bescheinigung der eigenen Kirchengemeinde, die sie / ihn als Kirchenmitglied ausweist. Diese kostenlose Bescheinigung stellt ihnen unser Gemeindebüro jederzeit gerne aus.
 

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KIRCHENEINTRITT

Neu in die Kirche eintreten

Sie gehörten bislang keiner Konfession an und möchten nun Mitglied in der evangelischen Kirche werden.

Vielleicht hat die Gute Nachricht von Gott Sie angerührt, sei es durch eine Begegnung mit einem Menschen, sei es durch eine Predigt oder das Nachdenken über biblische Texte. Vielleicht möchten Sie aufgrund familiärer Bindungen oder beruflicher Zusammenhänge in die evangelische Kirche eintreten. Wie dem auch sei: Wir freuen uns, wenn Sie den angefangenen Weg weiter gehen wollen – die evangelische Kirche bietet Ihnen an, diesen Weg mitzugehen.

Mitglied in der evangelischen Kirche werden Sie durch die Taufe. Der Taufe geht eine Einführung in den christlichen Glauben voraus. Pastor Brings trifft mit Ihnen gerne eine eine Absprache darüber, wie Sie diese Einführung im einzelnen gestalten können.

Die Taufe selbst wird in einem Gottesdienst gefeiert. Sie berechtigt u.a. zur selbständigen Teilnahme am Abendmahl und zur Übernahme des Patenamtes.
 

Rückkehr in die Kirche

Sie waren aus der evangelischen Kirche ausgetreten und möchten nun wieder eintreten. Sie möchten nach einer Zeit des Abstandes oder aufgrund neuer Erfahrungen wieder in die Kirche aufgenommen werden? Kein Problem! Sie können diesen Schritt bei jedem Pfarrer / bei jeder Pfarrerin in ganz Deutschland oder bei einer anerkannten Kircheneintrittsstelle tun, die es seit November 2005 auch im Kirchenkreis Herford gibt.

Wer in unserer Gemeinde den Wunsch äußert, wieder in die evangelische Kirche aufgenommen zu werden, führt ein Gespräch mit Pastor Brings, der Sie bei Ihrem Wiederaufnahmegesuch beratend, informierend oder auch klärend begleitet. Die Wiederaufnahme kann auf Wunsch zudem in einem Gottesdienst bzw. einer kleinen Aufnahmezeremonie im Anschluss an einen Gottesdienst in Gegenwart von zwei Mitgliedern des Presbyteriums gefeiert werden.
 

Übrigens:

Mitglied der Kirche wird man durch die Taufe. Wer getauft ist, gehört unwiderruflich zur Gemeinschaft mit Jesus Christus und zur Gemeinschaft derer, die an Jesus Christus glauben. Eigentlich gibt es also keine "Kündigung", keinen Austritt aus der Gemeinschaft der Gläubigen. Deshalb findet auch beim Wiedereintritt keine zweite Taufe statt. Wenn man in Deutschland von Kirchenaustritt spricht, dann ist lediglich der steuerrechtliche Verwaltungsakt gemeint, bei dem Getaufte erklären, dass sie nicht mehr zu ihrer Religionsgemeinschaft gehören wollen.
 

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TRAUUNG

Anmeldung zur Trauung

Bei einer Hochzeit ist Vieles zu bedenken, von der Hochzeitskleidung bis zum Raum für die Feier. Auch für die Trauung in der Kirche sind einige Überlegungen und Vorbereitungen nötig.

Eine kirchliche Trauung ist erst nach der standesamtlichen Hochzeit möglich. In der Regel findet sie in der Wohnortsgemeinde des Brautpaares bzw. eines der Partner statt. Falls Sie eine besondere Beziehung zu einer anderen als der Wohnortsgemeinde (z.B. zur Ihrer alten Heimatgemeinde) haben, kann die Trauung auch dort stattfinden. In diesem Fall benötigen Sie eine Dimissoriale (Einverständniserklärung) Ihres Wohnortpfarrers bzw. Ihrer Wohnortpfarrerin.

Besonders in den Sommermonaten finden viele Hochzeiten statt. Darum ist es wichtig, dass man den Termin für die Trauung rechtzeitig abspricht. Die Anmeldung erfolgt im Gemeindebüro bei Frau Bröhenhorst.  Pfarrer Brings wird sich daraufhin bei Ihnen zurückmelden und einen Termin für das Traugespräch vereinbaren, das ca. 2 bis 3 Wochen vor der Trauung stattfindet. Eine Trauung in Oetinghausen ist kostenlos. Wir bitten jedoch das Brautpaar für den Blumenschmuck in der Kirche selbst zu sorgen.

Ferner werden die Brautpaare gebeten, den Traugottesdienst aktiv mit zu gestalten. Entsprechende Absprachen werden beim Traugespräch getroffen. Im Vorfeld des Traugespräches kann jedoch schon Folgendes bedacht werden:

Für die Eintragung in die Kirchenbücher braucht man das Datum der eigenen Taufe und der Konfirmation. Vielleicht ist es Ihnen möglich, diese Daten bereits herauszusuchen. Meistens haben die Eltern die Taufurkunde im eigenen Stammbuch; die Konfirmationsurkunde befindet sich bei den eigenen Unterlagen.

Wenn Sie möchten, können Sie vor dem Traugespräch auch schon mit dem Aussuchen eines Trauspruches beginnen, der so etwas wie ein Motto für ihre Ehe darstellt. Der Trauspruch muss aus der Bibel sein; andere Sinnsprüche können einen biblischen Spruch ergänzen. Eine Auswahl an möglichen Sprüchen (mit Kurzerklärung) finden Sie z.B. unter www.trauspruch.de. Selbstverständlich ist Ihnen aber auch Pastor Brings bei der Suche gerne behilflich.

Brautpaare dürfen den Verwendungszweck der Kollekte, die im Traugottesdienst gesammelt wird, mit bestimmen. Er sollte jedoch einer kirchlichen bzw. sozialen Organisation oder Einrichtung zu Gute kommen. Auswärtige Brautpaare werden gebeten, einen Kollektenzweck innerhalb der Kirchengemeinde Oetinghausen zu wählen. Pastor Brings wird Sie im Traugespräch nach Ihrem Kollektenwunsch fragen.
 

Traugespräch

Beim Traugespräch, das in der Regel in der Wohnung der Brautleute (oder eines der Partner) stattfindet, werden alle bürokratischen, inhaltlichen und praktischen Fragen zur Trauung besprochen. Zunächst wird ein Trauanmeldungsformular ausgefüllt, das alle persönlichen Angaben erfasst, die für die Eintragung der Trauung ins Kirchen- und später ins Familienstammbuch benötigt werden. (Da Sie das Stammbuch oder die Hochzeitsurkunde erst beim Standesamt ausgehändigt bekommen, muss es zur kirchlichen Trauung mitgebracht werden). Im anschließenden Gespräch wird noch einmal verdeutlicht, was bei einer kirchlichen Trauung geschieht:

    • Empfang des Segens Gottes, der Sie auf dem nun gemeinsamen Weg in die Zukunft begleitet.

    • Das Bekenntnis zueinander wird vor Gott als Zeugen ausgesprochen.

    • Anerkennung des christlichen Menschenbildes und der christlichen Werte wie Liebe, Respekt, Geduld und Vergebung  für das Zusammenleben in der Ehe.

Einen breiten Raum nehmen beim Traugespräch auch die Überlegungen zur konkreten Gestaltung des Traugottesdienstes ein. Neben den organisatorischen Fragen wie Blumenschmuck und Bestuhlung geht es vor allem um die Auswahl eines Trauspruches. Auch die Lieder, die im Gottesdienst gesungen werden, können vom Brautpaar ausgesucht werden. Sollte der Wunsch einer besonderen musikalischen Ausgestaltung der Trauung bestehen, wird diese im Traugespräch abgesprochen. Bei den Traufragen wählen die Brautleute unter mehreren Formulierungen aus. Beim Fürbittgebet und bei den Lesungen können sich Freunde und Verwandte beteiligen. Schließlich wird der Verwendungszweck der Kollekte festgelegt.
 

Traugottesdienst

Der Pastor begrüßt das Brautpaar vor der Kirche. Zum Orgelvorspiel zieht das Brautpaar in die Kirche ein. Dazu erhebt sich die Gemeinde von ihren Sitzplätzen. Nach Begrüßung, Gebet und Lied folgt die Traupredigt über den Trauspruch. Darauf folgt die Lesung von kurzen Textabschnitten aus der Bibel zu den Themen Liebe und Ehe. Danach beginnt die eigentliche Trauhandlung: die Traufragen, der Ringwechsel, die Segnung des Brautpaares. Im Schlussteil des Traugottesdienstes folgen das Fürbittgebet, Vaterunser und der Segen für alle. Beim Orgelnachspiel verlässt das Brautpaar als erstes die Kirche. Am Ausgang wird die Kollekte eingesammelt.

Im Blick auf das Fotografieren und Filmen im Gottesdienst empfiehlt es sich, mit dem Pfarrer konkrete Absprachen zu treffen und den beteiligten Familien mitzuteilen.
 

Häufig gestellte Fragen zur Trauung

Muss ich in der evangelischen Kirche sein, um kirchlich heiraten zu können?

    Wenigstens ein Ehepartner muss in der evangelischen Kirche sein.

Darf der Ehepartner katholisch sein, wenn ich evangelisch heiraten will?

    Ja. Gehört ein Ehepartner zur katholischen Kirche und ein Ehepartner zur evangelischen Kirche, kann eine evangelische Trauung stattfinden. Der katholische Ehepartner sollte sich aber mit seinem Priester in Verbindung setzen, damit die Trauung auch von der katholischen Kirche als gültig anerkannt wird (Erteilung einer Dispens). Der katholische Ehepartner behält dann seine Rechte in der katholischen Kirche.

Gibt es eine ökumenische Trauung?

    Genau genommen gibt es keine ökumenische Trauung. Es gibt entweder eine katholische Trauung mit Beteiligung eines evangelischen Pfarrers / einer evangelischen Pfarrerin, oder eine evangelische Trauung mit Beteiligung eines katholischen Geistlichen. Die Trauung muss also kirchenrechtlich bei einer der beiden Konfessionen geschlossen werden. In der Regel ist das die Konfession, in deren Kirche die Trauung stattfindet. Zur Vorbereitung des Traugottesdienstes muss das Brautpaar mit den Pfarrern beider Konfessionen sprechen. Ein Konfessionswechsel eines der Ehepartner wird heute weder von der evangelischen noch von der katholischen Kirche verlangt.

Kann ein geschiedener Mensch kirchlich ein zweites Mal heiraten?

    Ist ein Ehepartner geschieden, liegt die Entscheidung über eine kirchliche Trauung in der seelsorglichen Verantwortung des Pfarrers oder der Pfarrerin. In der evangelischen Kirche ist eine Scheidung jedoch kein grundsätzliches Hindernis für einen neuen Anfang auch unter dem Segen Gottes.

An welchen Tagen können kirchliche Trauungen stattfinden?

    Trauungen sind grundsätzlich an allen Tagen möglich. Sie sollen jedoch nicht in der Karwoche, am Buß- und Bettag oder am Ewigkeitssonntag stattfinden.
     

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EHEJUBILÄUM

In unserer Gemeinde wird aus Anlass eines besonderen Jahrestages der Trauung auf Wunsch des Ehepaares ein Gottesdienst gefeiert, in dem Dank und Segen für die Zukunft im Mittelpunkt stehen. Falls Sie Ihr Ehejubiläum gottesdienstlich feiern möchten aber die Kirche nicht (mehr) besuchen können, hält Pastor Brings auch gerne eine Hausandacht. Bitte melden Sie sich auf jeden Fall rechtzeitig im Gemeindebüro.
 

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KONFIRMATION

Die Feier und der Weg dorthin

Bei der Konfirmation bekennen sich die Konfirmanden persönlich zu dem Glauben, zu dem sich bei ihrer Taufe Eltern und Paten stellvertretend und vorausgreifend bekannt haben. Die Konfirmation ist somit das nachgeholte Taufbekenntnis der Betroffenen. Mit ihrem Ja zum christlichen Glauben als Richtschnur für ihr weiteres Leben erlangen die Konfirmanden ihre Selbstständigkeit in religiösen Fragen. Damit verbunden ist die Erlangung aller Rechten und Pflichten eines Kirchenmitglieds (Recht zur Übernahme des Patenamtes und der kirchlichen Trauung, kirchliches Wahlrecht (gebunden an das jeweils gesetzlich vorgeschriebene Alter), etc.). Da in unserer Gemeinde das Kinderabendmahl praktiziert wird, ist die Konfirmation nicht mehr das erste Mal, dass die Jugendlichen am Abendmahl teilnehmen. Es bleibt aber als Feier der Nähe Gottes und der Gemeinschaft ein wesentlicher Bestandteil der Konfirmation.

Traditionell finden die Konfirmationen in Oetinghausen jeweils am ersten und am dritten Sonntag nach Ostern statt.

Im Frühjahr zwei Jahre vor der Konfirmation werden alle Oetinghauser Kinder, die im ersten Halbjahr 12 Jahre alt geworden sind oder es in der zweiten Jahreshälfte noch werden, angeschrieben und zum Konfirmandenunterricht eingeladen. Das sind in der Regel alle Kinder, die nach den Sommerferien in die 7. Klasse kommen. In Ausnahmefällen können mit Rücksichtnahme auf bestehende Freundschaften und Klassenverbände Konfirmandenunterricht und Konfirmation auch in einer Nachbargemeinde stattfinden. In diesem Fall sollten die Verantwortlichen in beiden betroffenen Gemeinden zuvor gefragt und informiert werden. Im Anschreiben zum Konfirmandenunterricht ist ein Termin benannt, an dem die konkrete Anmeldung erfolgen kann (meistens innerhalb einer Woche zu den Gemeindebürozeiten). Bei dieser Anmeldung erhalten die Konfirmanden alle nötigen Informationen zum Unterricht. Es wird auch nach der Taufe und dem Tauftermin der Konfirmanden gefragt, deshalb sollte das Familienstammbuch zur Anmeldung mitgebracht werden. Aber auch, wer noch nicht getauft ist, kann zum Konfirmandenunterricht angemeldet werden. In diesem Fall findet die Taufe im Verlauf der Unterrichtszeit statt.

Der Konfirmandenunterricht beginnt nach den Sommerferien und erstreckt sich über 1 ¾ Jahre. Er findet wöchentlich (im ersten Jahr am Donnerstag Nachmittag, im zweiten Jahr am Dienstag Nachmittag) statt und wird durch gelegentliche Konfirmanden-Samstage (Vormittage) ergänzt. Auch eine Wochenendfreizeit gehört zum Unterrichtsprogramm. Zudem wird erwartet, dass sich die Konfirmanden am Gemeindeleben beteiligen, wozu ein regelmäßiger Gottesdienstbesuch und die Teilnahme an Veranstaltungen der Gemeinde zählt.
 

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TODESFALL

Kaum jemand weiß genau, was er tun muss, wenn er mit dem Tod eines nahe stehenden Menschen konfrontiert wird. Wenn der Sterbefall in der Wohnung eintritt, muss zunächst ein Arzt, möglichst der Hausarzt, sein Stellvertreter oder der Notarzt benachrichtigt werden. Seine Aufgabe ist es, den Tod festzustellen und die Todesbescheinigung auszustellen. (Dazu halten Sie den Personalausweis des Verstorbenen bereit.) Tritt der Sterbefall in einem Krankenhaus, einem Senioren- oder Pflegeheim ein, kümmert sich die Verwaltung der jeweiligen Einrichtung um die Ausstellung der Todesbescheinigung.

In der Regel übernimmt daraufhin ein Bestattungsunternehmen alle weiteren Aufgaben. Die Angehörigen sollten deshalb, möglichst telefonisch, ein Unternehmen ihres Vertrauens über den eingetretenen Sterbefall informieren. Ein gut geführtes Haus ist hierfür Tag und Nacht dienstbereit. Das Bestattungsunternehmen vereinbart mit Ihnen einen Beisetzungstermin und spricht diesen mit dem Friedhofsamt und dem Pastor ab. Der Pfarrer ihrer Ortsgemeinde wird dann Kontakt mit Ihnen aufnehmen, um einen Trauerbesuch abzusprechen.

Wenn Sie es möchten kann der oder die Verstorbene sofort abgeholt werden. Die Abholung des Verstorbenen muss durch ein Bestattungsinstitut geschehen, weil in Deutschland der Leichnam in einem dafür vorgesehenen Fahrzeug transportiert werden muss. Wenn Sie möchten, können Sie den Verstorbenen bis zu 24 Stunden bei sich zu Hause behalten, wenn keine ansteckenden Krankheiten oder Veränderungen bestehen, können Sie in Ruhe Abschied nehmen. Sie können Ihren Pfarrer auch um eine Aussegung am Sterbebett bitten. Zudem ist Pastor Brings jederzeit zu einem persönlichen Gespräch bereit, um mit Ihnen Ihre Trauer zu tragen und miteinander in der Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi Trost und Halt zu suchen.
 

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GEMEINDE UNTERSTÜTZEN

Wenn Sie die Arbeit unserer Gemeinde finanziell unterstützen möchten, stehen Ihnen folgende Spendenkonten zur Verfügung:


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